Das was wir kennen limitiert uns

„The sky is not the limit. Our mind is“ Marilyn Monroe

Wir mögen das Bekannte. Wir haben keine großen Anstrengungen, um mit dem Bekannten umzugehen. Unser Verstand macht es uns einfach, hält sich an die bekannten Mustern und legt automatisch alle Impulse, die wir erhalten in den bekannten Schubladen rein. Gute oder schlecht, nett – böse, möglich-unmögliche, verfügbar-nicht verfügbar, sicher – unsicher, adäquat – inadäquat, usw.

Aber die Sache ist, wir müssen mit Unsicherheit umgehen. Da geht kein Weg dran vorbei. Aus mehreren Gründen: Zum einem weil morgen (die Zukunft) unbekannt ist, ungewiss ist. Und zweitens, weil alles erstrebenswerte außerhalb unserer Komfortzone ist – und diese ist auch unbekannt.

Die vertrauten Strukturen, Muster und Überzeugungen, die wir in uns im Laufe unsere Lebensaufgebaut haben, schränken uns in der Wahrnehmung von Möglichkeiten ein. Um auf das Beispiel der Schubladen zurückzukommen: wir erkennen nur das, was in einer unserer Schubladen passt. Solange wir uns nicht auf dem Weg machen unser Schubladenrepertoire zu erweitern, halten uns diese vertrauten Muster, Strukturen und Überzeugungen gefangen – und klein. Und so oft ängstlich. Ängstlich vor all dem was wir nicht kennen. 

Ein wirklich talentierter, kluger, intelligenter junger Mann sagte in einem Coaching zu mir: Veronica, ich bekomme immer die Rückmeldung, ich bin nicht proaktiv genug. Und ich kämpfe wirklich damit. Es stresst mich und lässt mich energielos fühlen. Um so mehr ich versuche, dieses Gefühl zu bekämpfen und in Aktion zu treten, desto mehr fühle ich mich blockiert. Erstarrt. Ich kann nicht entscheiden und Maßnahmen ergreifen. Mein Klient versuchte aus dieser Situation zu kommen, indem er immer mehr Informationen sammelte und dachte, je mehr Informationen er hätte, desto besser würde er handeln. Er suchte nach Gewissheit, nach Sicherheit durch Information, um die Entscheidung zu treffen auf die eine Aktion erfolgt. Aber die Informationen war irgendwie nie genug. Er konnte sich nicht entscheiden und in Aktion treten. Und die Auswirkungen, die es auf ihn hatte, waren: als nicht proaktiv genug wahrgenommen zu werden. Nicht schnell genug. Er fühlte sich nicht gut genug. Nicht qualifiziert genug. Das Gefühl: Warum klappt das bei anderen, die wirken so sicher und entscheiden einfach, aber bei mir nicht? Ergo, irgendetwas stimmt bei mir nicht. Das hatte zur Folge, dass es ihm mehr belastete und ihn letztendlich nur mehr blockierte und er sich weiterhin in der Untätigkeitsfalle gefangen fühlte.

Kennst Du auch dieses Gefühl? Vielleicht spürst Du tief in Dir die Angst nicht genug zu sein, um all die Anforderungen zu meistern? Gefangen im Stress und Zweifel? Oder vielleicht gefangen in einem ich reagiere-anstatt-zu-agieren-Muster, der dich getrieben anstatt am Steuer fühlen lässt.

Weißt Du, wir müssen nicht gefangen bleiben. Wir können unseren Geist, unser Verstand bewusst erweitern, um offener für Möglichkeiten zu sein, für das Potenzial, das die Zukunft mit sich bringen könnte. Offen zu sein für die Person, die wir sein können. Uns selber die Chance geben diese Person zu werden. Aber nicht nur das, sondern auch offen zu sein für andere Ansichten, für andere Menschen, die anders denken als wir. Offen als Führungskraft für Kollegen, die wirklich anders sind als wir – ohne eine Truppe von Mini-Me’s aufzubauen – die wiederum begrenzt in ihren Ansichten und Lösungsmöglichkeiten ist.

Als Eltern wirklich offen zu sein für Kinder, die vermutlich komplett anders sind als wir. Ihnen das größte Geschenk geben zu können, dass wir Ihnen überhaupt geben können: sie so zu akzeptieren, wie sie sind. Denn damit legen wir bei ihnen bereits den Samen: ich bin ok. Sodass sie aus diesem tiefen Vertrauen sie ihr wahres Potenzial entwickeln und ausschöpfen können.

Aber damit wir in der Lage sind dies für andere zu tun müssen wir erst bei uns selbst beginnen.

Und wie machen wir das? 

Indem wir uns unsere Etiketten anschauen und diese lösen. 

Ich helfe Dir herauszufinden, welche Grundüberzeugungen, Strukturen und Verhalten dich gefangen und begrenzt halten.

Gemeinsam finden und lösen wir alle einschränkenden Überzeugungen und Strukturen und tauschen sie gegen neue aus, die genau das unterstützen: dich das erreichen zu lassen, was Du möchtest. Die Person zu werden, die Du werden möchtest. Die Person, die sich fühlt, wie Du dich fühlen möchtest. Die Person, bei der sich andere Menschen wohl, angenommen, sicher und frei fühlen.

 

 

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